Traumath. Stuttgart 17/18 “ausgebucht”

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Start Montag 04.Dezember 2017

Traumatherapeutische Weiterbildung

In vielen Arbeitsbereichen des pädagogischen, medizinischen und therapeutischen Bereichs treffen wir auf traumatisierte Menschen. Damit die Begegnungen mit ihnen respektvoll und ressourcenorientiert ablaufen können, ist es wichtig, über spezifische Kenntnisse innerhalb der Traumatherapie zu verfügen und darüberhinaus entsprechende Methoden zu kennen, mit denen wir auf die Betroffenen professionell und wertschätzend eingehen können.
Die Ausbildung umfasst unterschiedliche Modelle, die in der traumatherapeutischen Behandlung wirksam sind.
Sie richtet sich an TherapeutenInnen und Fachkräfte folgender Berufsgruppen: PädagogenInnen, ÄrzteInnen, Physio- und ErgotherapeutenInnen, medizinisches Fachpersonal, ErzieherInnen, LehrerInnen, HeilpraktikerInnen und PsychotherapeutenInnen,…, und an alle, die mit Menschen arbeiten, die unter den Folgen von chronischen Verletzungen, psychischen und physischen Traumatisierungen leiden.
Die Weiterbildung gliedert sich in 16 Seminartage mit folgenden Inhalten:
– Einführung in Beratung, therapeutische Gesprächsführung, Anamneseerhebung, Fragemodelle/techniken, Verwendung von kreativen Medien aus der Gestalttherapie;
– Was ist ein Trauma? Erklärung und Auseinandersetzung mit dem Begriff „Trauma“ unter neurobiologischen Gesichtspunkten;
– Psychische und psychosomatische Erkrankungen nach dem ICD 10;
– Neueste Kenntnisse der Bindungsforschung
– Erlernen von unterschiedlichen Formen der Entspannung: Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Achtsamkeitsübungen, chines. Heilgymnastik, Feldenkrais;
– Übungen aus der Körpertherapie: Atemtechniken, energetische Balancetechniken, Körperausdruck/bewegungen; Schulen der Körperwahrnehmung;
– Traumatherapeutische Methoden zur Stabilisation, Ressourcenarbeit, Distanzierungsmethoden, Erlernen und Vermitteln von Selbstkontrolle und Entwicklung von  Alternativen zur inneren und äußeren Sicherheit, zur Deeskalation und Affektregulation;
– Techniken zur Krisenintervention;
– Spezifische Methoden aus NLP, Gestalttherapie wie Bildschirm/Fernsehtechnik, Sicherer Ort, Imagination, Phantasiereisen, Time Line, Stuhlarbeit mit inneren Persönlichkeitsanteilen/Teile-Arbeit;
– EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing) zur Stabilisation (langsames bilaterales Stimulieren) und Konfrontation (Prozessieren);
– Regelmäßige Fallbesprechungen und Selbsterfahrung;

Die Ausbildung hat das Ziel, die TN zu befähigen, bei Menschen innerhalb ihres Arbeitskontextes starke Verletzungen, hohes Stresslevel, Traumatisierungen zu erkennen und ressourcenorientiert und professionell konstruktiv damit umzugehen. Die TN lernen, gezielt entsprechende Methoden in ihren Begegnungen mit den KlientenInnen einzusetzen: Körperorientierte Therapeuten können sich spezielle Gesprächsmodelle und traumatherapeutische Methoden zueigen machen, Gesprächstherapeuten machen sich mit dem Körpererleben ihres Klientels vertraut und lernen, spezielle körpertherapeutische Mittel einzusetzen.
Da ein Trauma immer sowohl ein körperliches als auch ein psychisches Geschehen darstellt, ist es unerlässlich, ganzheitlich beide Ebenen in der Therapie zu berücksichtigen. In dieser Fortbildung werden die TN mit allen Ebenen vertraut gemacht und an gezielt eingesetzte therapeutische Interventionen (Thema: „wann wird stabilisiert, wann prozessiert und konfrontiert?“) herangeführt. Sie können so ihre Sicherheit und Handlungsfähigkeit im Umgang mit traumatisierten Menschen erhöhen.

Trainerin: Andrea Höppner, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Traumatherapeutin, Gestalttherapeutin, Zert.EMDR-Trainerin, EMDR-Therapeutin, Tanztherapeutin, Physiotherapeutin, seit 25 Jahren in eigener Praxis tätig;  Ortho-Bionomy –Practitioner (spezielle Form der Osteopathie), Seminarleiterin Autogenes Training; NLP-Practitioner (DVNLP und Society of NLP (USA));
Im Vorstand der Europäischen Gesellschaft für Traumatherapie und EMDR e.V.
CO-Trainer: Peter Gerecke, Diplom-Sozialpädagoge, NLP-Lehrtrainer,
Zert.EMDR-Trainer, EMDR-Therapeut; HP-Psychotherapie, Lehrcoach
Vorsitzender der Europäischen Gesellschaft für Traumatherapie und EMDR e.V.(EGTE)
und Gastdozenten zu speziellen Themen

Zeiten: 4×4 Tage (je Mo.-Do., 9:00 – 16:30 Uhr)

1. Modul: 2017: 04.-07.12
2. Modul: 2018: 22.-25.01.
3. Modul: 2018: 16.-19.04.
4. Modul: 2018: 25.-28.06

Ausbildungsgebühren:   € 1750,00
Bei Zahlung in fünf Raten: € 1850,00 ( 5 x 370,00 €)

  1. Rate bei Anmeldung
  2. Rate: 10.01.18
  3. Rate: 20.03.18
  4. Rate: 30.04.18
  5. Rate: 10.06.18

Ort: Hospitalhof Stuttgart

Zertifizierung:
TraumatherapeutIn / TraumapädsagogIn

(anerkannt durch die Europäische Gesellschaft für Traumatherapie und EMDR e.V.)
und / oder
Therapist for psychic Trauma and Mental Health (TTMH Education)
Zertifizierung durch Dr. Christina Hall (USA)
(Zertifizierungsgebühren für die amerikanische Zertifizierung: 50,00€)

Für TeilnehmerInnen mit pädagogischer, sozialpädagogischer und erzieherischer Ausbildung, kann die Zusatzqualifikation:
Traumapädagoge/Traumapädagogin, oder über Frau Dr. Hall:
Pädagog-Trauma-Therapist erworben werden

Infoabende: Mi 29.03.17, 18:30-20:00 Uhr
Hospitalhof Stuttgart

Die Ausbildung setzt voraus, dass Sie psychisch gesund sind; sie ersetzt keine Eigentherapie!Anmeldung über das Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart
https://www.hospitalhof.de/
info(at)hospitalhof.de
Tel: 0711 2068 145 (150)